Arriving Sydney

Arriving Sydney

Wie bereits geschrieben, sind wir um 7:30 Uhr Ortszeit in Sydney gelandet. Die Immigration war ganz anders, als oft in den “Australia Border Control”-Sendungen zu sehen. Keine Einzelvernehmung, keine Gepäckdurchsuchung… eigentlich ganz easy:

Mittels Pass-Scanner und der Kontrolle der biometrischen Daten (wohl im Hintergrund auch mit dem Abgleich mit dem beantragten Visum) wurde der Zugang zu den Gepäckbändern freigegeben – eine Aktion von 1 Minute. Dafür mussten wir dann relativ lange auf unser Gepäck warten, aber schliesslich konnten wir erleichtert beide Taschen vom Band nehmen. Ein freundlicher Beamter kontrollierte unsere Selbstdeklaration und liess uns ohne weitere Untersuchung das Land des Begehrens betreten. 

Nachdem wir bereits noch in Singapore einen Busshuttle organisiert hatten, gab es am Flughafen eigentlich nur noch eins zu tun: eine Australische Sim-Karte besorgen. Das ging ganz easy und ein paar Minuten später standen wir mit dem Gepäck und der Sim-Karte beim Kleinbus, der uns, zusammen mit 10 anderen Fahrgästen, in rund einer Stunde (mit einer kleinen Sightseeing-Tour durch diverse Quartiere) zum Hotel Boulevard brachte.

Der erste Eindruck der Grossstadt Sydney war irgendwie komisch. Da ist man sich die schönen Bilder der Oper und der Brücke gewohnt und wird dann aber von der Wirklichkeit eingeholt. Viel Verkehr, schlechte Strassen und viel Lärm prägen das Stadtbild abseits der grossen Touristenattraktionen. Zum Glück gibt es viele Grünflächen dazwischen, wo sich die Leute erholen können. 

Nun, im Hotel hatten wir weniger Glück als in Singapore, das Zimmer war um 10 Uhr noch nicht bereit. Wenigstens konnten wir das Gepäck hinterlegen und machten uns zu Fuss auf den (langen) Weg zum Darling Harbour. Auf dem Weg dorthin, kamen wir beim Queen Viktoria Building – oder kurz QVB – vorbei und warfen einen Blick in das altehrwürdige Gebäude. Viele kleine Details lassen an die glamourösen Zeiten erinnern. Anders als der Name es vermuten lässt, war das Gebäude nie Sitz irgendwelcher (fernen) Herrscher, sondern von jeher als Einkaufzentrum (ok im 19. Jahrhundert hiess das wohl noch anders) konzipiert und genutzt worden. Heute ist das Bild geprägt von teuren Marken, aber auch kleinen Bars und Kaffees (die aber auch ihre Preise haben).

Nein, keine Angst, ich werde euch nun nicht mit WC-Bildern langweilen. Aber diese Notdurftanstalt dürfte wirklich noch aus der Zeit von Viktoria stammen… 

Der Darling Harbour entsprach dann eher wieder dem gewohnten Bild. Viele Restaurants am Rande des Hafens mit einer imposanten Brücke, die früher einmal auch grössere Schiffe durchlassen musste und dazu eine Drehvorrichtung hat. Aber an den verwachsenen Scharnieren sieht man, dass da wohl schon lange kein Frachter oder so mehr eingelaufen ist.

Auf dem Rückweg machten wir noch in einem Park einen Rast und konnten den Typen hier (ein Ibis-Vogel) kennenlernen:

Regenbogen über der Stadt

Das Timing hat perfekt geklappt. Wir waren keine 10 Minuten im Hotel, zog eine Regenfront über Sydney. Das liess einerseits einen schönen Regenbogen entstehen, andererseits viel das Licht ganz anders auf die Umgebung (siehe Titelbild

TimTam – speziell für Ändu, Sarah und Nicole….

Nachdem wir uns einen Teil des fehlenden Schlafes zurückgeholt haben, deckten wir uns noch mit dem Nötigsten für die nächsten paar Tage im Hotel ein. Speziell für meine Kollegen/innen aus dem Büro habe ich mir erstmals auch Tamtams gekauft – nein, kein Neid bitte!

 

2 Gedanken zu „Arriving Sydney

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