except expenses have been nothing

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10.4.: Margaret River -> Busselton

Ganz so schlimm war es dann doch nicht. Natürlich hatten wir Spesen, aber wir haben doch auch einiges gesehen. Allerdings waren wir von der ersten Station schon etwas enttäuscht. Wir haben das Cape Naturalist (hat, also nichts mit FKK zu tun) besucht. Doch erstens war der Leuchtturm (wie so oft das Münster in Bern) dick eingepackt – wahrscheinlich friert es im Winter und zweitens war der spannendste Augenblick die Entdeckung einer Känguruspur. Wann man allerdings über die Weite des Meeres philosophieren und seinen Gedanken nachhängen will, dann ist man hier wohl am richtigen Platz. Wenn…, ja wenn da nicht wieder die lästigen Viecher wären. Dauerwedeln war angesagt, weil wir die Schutzanzüge im Auto gelassen hatten. Wir liessen es bei einem kurzen Rundweg bewenden und flüchteten ins Auto. Dass sich der Ausflug an die westlichste Stelle von Südwestaustralien doch noch gelohnt hat, lag am Bunker Bay Beach. Claudia sah von der Strasse aus (ja, durch die Bäume hindurch) einen Strand und so bogen wir spontan bei der nächsten Strasse in diese Richtung ab. Was sich uns da eröffnete, war phantastisch. Ein fast endloser Strand mit einer Wasserfarbe, die kennt man sonst nur von der Karibik. Sogar einen grossen dicken Fisch haben wir vorbeischwimmen sehen. Leider gab es da überhaupt keine Chance auf ein bisschen Schatten, deshalb (und wohl auch ein wenig wegen des grossen Fisches) verzichteten wir auf ein Bad. 

Stattdessen fuhren wir zum Camping in Busselton. Ein Big4 mit gutem Standard. Wir haben einen perfekten Platz unter Bäumen, so dass wir von der Sonne (die heute übrigens uneingeschränkt scheint) geschützt sind. Am späteren Nachmittag besuchten wir den Busselton-Jetty. Ein Jetty ist ein Steg, der ziemlich weit ins Meer hinausführt. Dieser ist fast 2km lang.

Er diente früher als Anlegestelle für Fracht- und Personenschiffe. Dies war 1865 (also hundert Jahre vor meinem Geburtstag) eine Antwort der hiesigen Regierung und Wirtschaft darauf, dass die Schiffe die flache Bucht nicht anlaufen konnten und so die besser erreichbaren Ziele weiter im Norden bevorzugten. Dadurch gingen hier viele Steuern und der Tourismus verloren. Die Waren und Personen wurden dann mit einem Zug zum Festland befördert. 1972 schliesslich war Schluss als offizieller “Hafen” und das Teil verfiel. Danach bildete sich eine Bürgerinitiative, die genügend Geld sammelten, um den Jetty wieder auf Vordermann zu bringen und sogar die Bahn (nun nicht mehr per Dampf betrieben) wieder auferstehen zu lassen.

Natürlich sind wir die rund 4 km (hin und zurück) zu Fuss gegangen und haben den anstehenden Sonnenuntergang beobachtet. Etwa auf halbem Weg kreuzten noch ein paar Delphine unseren Weg (resp. den Jetty). Wenn das Wetter Morgenabend wieder gut sein sollte, werde ich, wie heute einige andere, noch ein paar Drohnenaufnahmen machen… ich freue mich schon darauf.

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2 Gedanken zu „except expenses have been nothing

  1. Liebe Claudia&Andi
    Herzlichen Dank für eure tollen Reiseberichte und schönen Fotos sowie Filme. Schön geschrieben. Ihr seid ja technisch relativ hochgerüstet.
    Wir wünschen euch noch einige schöne Erlebnisse und grüssen derweil aus dem Norden Portugals.
    JÜRGEN UND SILVIA

    1. Liebe Silvia und Jürgen Danke für die Rückmeldung. Es macht sogar Spass das Erlebte niederzuschreiben. Und ja, wir (ich) haben technisch ein wenig aufgerüstet für die Ferienreise. Häbets guet in Portugal! LG Claudia und Andi

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