through forests and meadowes

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Frühmorgens, also 06:30 Uhr war Tagwach. Aber wir wurden nicht von unserem Wecker geweckt, sondern von den Kakadus (Ton einschalten).

Sie sind nicht ganz leise und auch nicht scheu. Nach der Morgentoilette fuhren wir gleich los. Das Morgenessen wollten wir später irgendwo unterwegs einnehmen.

Heute hatten wir eine etwas längere Strecke vor uns. Schlussendlich wollten wir am Burrell Lake auf dem Big4 Campingplatz nächtigen. Die Strecke führte uns über Hügel und nochmals Hügel, durch Eukalyptuswälder und nochmals Eukalyptuswälder. Man glaubt gar nicht wie hügelig diese Ecke von Australien ist. Zwar hatte es auf unseren Weg keine hohen Berge wie in der Schweiz, aber einen Hügel nach dem anderen.

Unser erstes Etappenziel war der Tree Top Walk Illawara mit atemberaubender Aussicht auf die Küste. Dort angekommen, haben wir das aufgeschobene Frühstück zu uns genommen. Gut gestärkt ging es dann zum Tree Top Walk. Die 25A$ konnten wir sparen, denn wir konnten auf unsere City Card von Sydney zurückgreifen. Wir hatten Glück, dass das Wetter mitspielte, sonst hätten wir die spezielle für diesen Eintritt aufgesparte Attraktion verloren.

Zuerst marschierten wir durch den «Regenwald» mit putzigen Feeenhäuschen für die Kinder bis wir vor dem Anfang des Tree Top Walks standen. Nun gings über den Metallsteg Meter für Meter in die Höhe. Auf dem höchsten Punkt/Turm ist man 45 Meter über Boden – zu hoch für mich, da musste Ändu selber hoch. Trotz anfänglicher Skepsis habe ich den restlichen Steg (alles mit Gitterrost) ohne Probleme gemeistert. Tolle Aussichten in den Baumkronen der riesigen Eukalyptusbäume haben uns erwartet (seht selber in den Fotos).

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Nach einer weiteren kurzen und steilen Abfahrt nach Kiama erwarteten uns dort die Blowholes. Eine natürliche Meeresöffnung im Felsen, durch die das Meer die Wellen durchstösst. Immer lustig sind die japanischen Freunde, wenns um eine Sehenswürdigkeit geht. Da wird gejubelt, sobald etwas passiert. Nach den obligaten Fotos marschierten wir zurück ins Städchen und genehmigten uns einen Toast with ham and cheese. Mehr als genug, bei 31 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit.

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Unterwegs besorgten wir die nötigen Einkäufe und gaben unserem treuen Begleiter etwas zu trinken (ein paar Liter Diesel). In Burrill Lake angekommen, haben wir uns eingerichtet und uns dann am See einen Apéro genehmigt. Den Alkohol muss man hier in speziellen Läden kaufen und draussen gut eingepackt nach Hause tragen.

Zum Schluss mussten wir noch Auskunft über unser Auto geben (natürlich in Englisch, also australischem Englisch) und natürlich interessierte L….(den Namen weiss ich schon nicht mehr) woher wir kommen und wohin unsere weitere Reise uns noch bringt

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